Erfahrungsberichte

Melina´s Bundesfreiwilligendienst

Mein Name ist Melina, ich bin 20 Jahre alt und habe mein BFD in einer Heilpädagogischen- Tagesgruppe und in einer festen Wohngruppe in einem Kinderheim gemacht.

Ich stelle mal ganz untypisch mein Fazit an den Anfang. Ich kann es nur empfehlen ein Soziales Jahr zu machen. Die Erfahrungen, die man damit sammelt sind unbezahlbar.

Man entwickelt sich weiter, entdeckt neue Fähigkeiten an sich selbst und man wächst an Aufgaben, von denen man vorher vielleicht nicht gedacht hätte, dass man sie alleine schafft.

Auch wenn es unzählige Höhen und Tiefen in meinem Jahr gab, kann ich es nur jedem weiter empfehlen. Ich musste mich viel durchbeißen und kämpfen, um nicht aufzugeben. Konflikte mit Vorgesetzten kannte ich vorher nicht,  aber ich hab nicht aufgeben und mich dem Konflikt gestellt.

Alleine hätte ich das aber nicht geschafft. Die Unterstützung durch meine Familie, Freunde und das Bistum waren sehr wichtig. Die Seminarzeit ist ebenfalls eine wunderbare Erfahrung gewesen. Ich habe viele tolle junge Menschen kennengelernt,  die mir ebenfalls zur Seite standen. Man hat sich ausgetauscht und wusste, dass wenn man ein Problem hat, gab es auch andere die vielleicht mit dem gleichen Problem zu kämpfen haben.

In diesem Jahr ist mir noch einmal deutlich bewusst geworden, wo mich mein Weg hinführen wird. Mein Wunsch mit Menschen zu arbeiten, bzw. Lehrerin zu werden, hat sich nur verstärkt.

Ebenso sind mir meine Stärken und Schwächen bewusster geworden und im Rückblick ist mir deutlich geworden, inwieweit ich mich selbst weiter entwickelt habe.

Macht eure eigenen Erfahrungen und erlebt euch selbst noch einmal ganz neu.

Kathrin´s Freiwilligendienst

Als ich im September mein FSJ begann, wusste ich nicht was auf mich zu kommen würde. Gerade hatte ich meine Ausbildung abgeschlossen, meinem Elternhaus verlassen und war vom Land in die große Stadt gezogen. Ich wusste nur, dass ich Menschen helfen und meine berufliche Zukunft im sozialen Bereich finden wollte.

Das FSJ erwies sich dafür als Ideal.

Die Arbeit im Kinderheim macht mir sehr viel Spaß, sie ist spannend und abwechslungsreich. Man kann unheimlich kreativ sein und wird mit den strahlenden Augen der Kinder belohnt. Meine Aufgaben sind es sie bei den Hausaufgaben zu unterstützen, mit ihnen zu kochen, die Kinder bei ihren Aktivitäten zu begleiten, aber auch Arztbesuche wahrzunehmen, Freizeiten zu organisieren und auch durchzuführen,..

In diesem Jahr hat sich meine Persönlichkeit sehr verändert. Ich bin selbstständiger, aufgeschlossener und mutiger geworden. Zudem habe ich gelernt auf Menschen zu zugehen und versucht ihnen immer eine Hilfe zu sein.

Was sich nicht vermeiden ließ, waren die Einblicke in die Vergangenheiten der Kinder, die mich zum Nachdenken anregten und meine Prioritäten veränderten. Ich weiß nun Gegebenheiten, die ich als selbstverständlich hingenommen habe, wie ein eigenes Zimmer, liebende Eltern, Zuneigung, gemeinsames Abendessen, viel mehr zu schätzen.

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